Stadt
Neben dem Bahnhof kommt jetzt noch ein Straßenzug oder ein Block in N. Er soll eine Straßenecke zwischen der Bahnhofstraße und einer Allee, die genau auf den Bahnhof führt, darstellen. Diese Allee wird Ende der 80er sicherlich zur Fußgängerzone werden. Einige alte Häuser stehen noch, an der Allee sind die ersten Häuser bereits abgerissen und durch neue Betonklötze ersetzt worden, ein modernes Kaufhaus ist bereits entstanden.
Den Plan habe ich am Computer gezeichnet und dann im Maßstab 1:160 ausgedruckt. Zur Kontrolle habe ich immer eine 16 m lange Linie mit auf den Plan gezeichnet. So konnte ich nach dem Druck prüfen, ob der Maßstab stimmt.
Die ausgedruckten Teile habe ich mit verdünntem Holzleim auf 2mm Sperrholz geklebt. Es ist ein Birkensperrholz aus dem Flugzeugmodellbau. Das Sperrholz ist wasserfest verleimt.
Die einzelnen Teile werden mit der Laubsäge ausgesägt.
Die Kanten werden mit einer Feile angepasst. Die Fensteröffnungen habe ich mit der Laubsäge ausgesägt. Mit einer Microstichsäge geht es sicherlich auch.
Das aufgeklebte Papier kann jetzt mit Wasser eingeweicht werden. Es lässt sich dann gut entfernen. Jetzt noch die Teile auf einer ebenen Fläche gut trocknen lassen.
Die Herstellung der Fensterbänke ist eine "frimelige" Angelegenheit. Mit dem Balsaholzschneider werden 3mm breite Streifen aus 1mm Balsaholz geschnitten. (Den Balsaholzschneider gibt es bei Conrad)
Diese Streifen werden in Stücke, die 1,5 bis 2mm länger sind als die Fensteröffnung geschnitten. An den Enden werden beidseitig Ecken ausgeschnitten. Dann können die Fensterbänke eingeklebt werden.
Zur Ausrichtung der Fensterbänke habe ich einen Buchenholzklotz an die Wand geklemmt.
Die ersten Fensterbänke sind montiert.