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Chronische Schmerzen
Schmerzen begleiten oft Erkrankungen oder Verletzungen, werden aber inzwischen selbst als Krankheit verstanden. Der Schmerz besteht dabei über Monate und das Grundleiden ist entweder schwer bzw. nicht therapierbar oder eine Ursache für den Schmerz nicht auffindbar (idiopathisch).
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Mindestens 13 Millionen Bundesbürger leiden an schweren Dauerschmerzen. Die Pein sitzt im Rücken, in den Gelenken oder im Kopf, ist die Folge von Tumorerkrankungen, Rheuma oder Amputationen. Das Leben dieser Patienten ist stark beeinträchtigt und sie benötigen eine dauernde ärztliche Versorgung. Doch sie bilden nur die Spitze eines Eisbergs.
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Wege aus dem chronischen Schmerz
Nicht nur bei der medikamentösen Versorgung sind Patienten mit chronischen Schmerzen in Schmerzambulanzen oder speziellen Schmerzkliniken gut aufgehoben. Dort werden in der Regel auch ganzheitliche Therapiekonzepte angeboten. Sie beinhalten auch Verhaltenstherapie und Entspannungsverfahren.
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Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern."
Dieses chinesische Sprichwort auf die chronischen Schmerzen angewandt müsste lauten:
Gib einem Schmerzpatienten ein Schmerzmittel und er wird für einen Tag schmerzfrei sein, behandle die Ursache der Schmerzen und er wird auf Dauer schmerzfrei sein.
"Patienten mit chronischen Schmerzen", sagt Dr. med. Marianne Koch, die Präsidentin der Deutschen Schmerzliga, "haben ein Recht auf kompetente Hilfe und sie müssen dieses Recht auch gesundheitspolitisch durchsetzen."
"Chronischer Schmerz ist keine schicksalsgewollte, unausweichliche Last, die Patienten zu tragen haben, sondern ein komplexes Geschehen, dessen Behandlung Expertenwissen erfordert."